Ralf Harder
  

›Pünktlich und zuverlässig‹

Die Existenzgrundlage des Kolportagebuchhandels

   

Der Verlag von Hermann Oeser in Neusalza gilt als eines der produktivsten Kolportageunternehmen im 19. Jahrhundert. Nur Münchmeyer in Dresden und Grosse in Berlin waren erfolgreicher.[1] Obwohl vielfältige Ausgaben bei Oeser nachweisbar sind, der Verlag somit gewinnbringend arbeitete, gehen Wilhelm Vinzenz und Jürgen Wehnert in ihrem Beitrag zur Datierung der ›Rose von Ernstthal‹ davon aus, dass es dem Verlag im Zeitraum 1874–1877 nie gelungen sei, »auch nur ein Werk in regelmäßigen wöchentlichen Lieferungen komplett herauszugeben«[2].

Über die Erscheinungsweise des Sammelwerks ›Deutsche Novellen-Flora‹ (24 Lieferungen), in dem Mays Frühwerk ›Die Rose von Ernstthal‹ erschien, äußern sich die Autoren besonders kritisch. Die Editionskurve »verläuft – wie auch bei Oesers Publikationen im Jahr 1876 beobachtet – zu Beginn steil und endet zumindest im Bereich der letzten Nummern sehr flach, d. h. es gab lange Pausen zwischen den Heften. […] Freilich hätten die werten Abonnenten […] bei einem Erscheinen von Lfrg. 22 im September noch drei Monate auf die letzten Hefte des ›Flora‹-Bandes warten müssen. (Erstaunlich genug, dass sie, angesichts der gewiss verlässlichen Konkurrenz, sich nach diesem Abonnements-Abenteuer noch zu einem 2. Band ›Novellen-Flora‹ verleiten ließen.)«.[3]

Ja, wirklich erstaunlich, wenn es wirklich ein »Abenteuer« war. Kein Leser duldet auf Dauer derartige Unregelmäßigkeiten: »Weigerte sich ein Abonnent, einen Roman oder eine Zeitschrift weiter zu beziehen, so wurde das als Abonnentensprung bezeichnet.«[4]
 

Der Hausirer 

›Der Hausirer‹

   
Es ist verständlich, dass für die Kolporteure ein pünktliches, regelmäßiges Erscheinen unerlässlich war; dies galt selbstverständlich auch für Hermann Oeser. Am 18. August 1874 war die Eintragung der ›Deutschen Novellen-Flora‹ in das Register ›Anzeige, die Zeitschriften betreffend‹ beim Gerichtsamt Neusalza unmittelbar nach Veröffentlichung der ersten Ausgabe erfolgt. »In unregelmäßigen Zeiträumen erscheinen jährlich 20 Lieferungen«[5], was exakt den 20 Wochen bis zum Jahresende 1874 entspricht. Bei dem Sammelwerk handelte es sich um keine Zeitschrift, die jährlich immer ›im gleichen Zeitraum‹ (z. B. 52 Ausgaben von Oktober bis September oder Januar bis Dezember) vertrieben wurde. Die ›Novellen-Flora‹ sollte zwar regelmäßig, aber »in unregelmäßigen Zeiträumen« erscheinen. Somit konnte die erste Lieferung bereits am Samstag (dieser Wochentag war damals allgemein üblich), dem 15. August 1874, ausgetragen werden.

Jede Lieferung hatte zwei Bogen zu je 8 Seiten, also insgesamt nur 16 Seiten mit Texten verschiedener Autoren, deren Erzählungen durch das obligate ›Fortsetzung folgt‹ unterbrochen wurden. Diese Art der Veröffentlichung verlangte ein ›wöchentliches‹ Erscheinen, wenn man nicht jenen Abonnentensprung riskieren wollte. Demgemäß erschien ›Die Rose von Ernstthal‹ (Lieferung 11–14) im Oktober und November 1874 und nicht, wie Hainer Plaul vermutet, im April und Mai 1875. Für seine Datierung war das ›Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel‹ ausschlaggebend. Im April 1875 waren dort 10 Hefte der ›Novellen-Flora‹ gelistet. Hainer Plaul geht in seiner vorzüglichen Bibliografie zwar ebenfalls davon aus, dass die ›Deutsche Novellen-Flora‹ im August 1874 startete.[6] Allerdings wäre nach seiner Datierung nur etwa alle 2,5 Wochen eine Lieferung erschienen, um auf Ende April bis Ende Mai 1875 zu gelangen. Die Lieferungen mit der ›Rose von Ernstthal‹ wären dann aber annähernd wöchentlich erschienen. Eine derartige Form des Erscheinens ist aus den oben genannten Gründen unrealistisch. – Auch das Unterhaltungsblatt ›Frohe Stunden‹ (Verlag Bruno Radelli, Dresden) erschien mit diversen May-Erzählungen ein halbes Jahr eher als bei Plaul angegeben; dies belegen eindeutig zeitgenössische Berichterstattungen (Eröffnung der Semperoper etc.) in dem von May redaktionell 1877/78 betreuten Unterhaltungsblatt.

Bereits im Forschungsbeitrag Der Untergang des Dampfers Schiller wurde dieses Datierungsfazit thematisiert[7], und es gab hierzu kritische Meinungsäußerungen. Insbesondere wird das gewöhnliche Austragen einer Lieferung am Samstag in Frage gestellt[8], was sehr verwundert, denn die Arbeiter erhielten oftmals an diesem Tag ihren Wochenlohn und konnten sich für den einzigen arbeitsfreien Tag in der Woche, den Sonntag, mit Lesestoff versorgen. Lassen wir primäre Quellen sprechen:

»[…] in Fabrikstädten wählt man am besten den Samstag Abend oder die jeweiligen Zahlungstage; auf dem Lande dagegen die Sonntage oder ungünstige Witterung, die die Feldarbeit unmöglich macht.«[9]

»Aber auch in der Reichshauptstadt wurden die ›Hintertreppler‹, die Kolporteure von Schauer- und Schmachtliteratur am Samstagabend (wenn der Wochenlohn frisch ausbezahlt worden war) in Destillen und Budiken, in Fabrikfluren und Dienstboteneingängen, Hinterhöfen und Nähstuben sehnlich erwartet […].«[10]

»Sie lassen uns ja abermals ohne Manuscript! Wir erwarten solches sofort, damit die N° Samstag erscheinen kann. GuR.«[11]

Diese Mahnung erhielt May vom Verlag Göltz & Rühling, als seine ›Juweleninsel‹-Manuskriptlieferung für die Zeitschrift ›Für alle Welt‹ ausblieb.

Sowohl der Samstag (in Städten) als auch der Sonntag (auf dem Land) waren, wie die Beispiele anschaulich zeigen, die wichtigsten Tage für das Austragen damaliger Fortsetzungsliteratur. Da in den Großstädten mehr Menschen leben als auf dem Land, wurde die größte Menge der Druckproduktion zwangsläufig am Samstag ausgeliefert; dieser Wochentag war somit in der Regel der Erstveröffentlichungstag. Das Verlagswesen, die Hausierer, waren darauf eingestellt. »Für damalige Begriffe war die Kolportage eine mächtige Industrie, ein gewaltiges Geschäft. Kolporteure waren angewiesen, ihre Kunden nicht nur am jeweils gleichen Wochentag, sondern möglichst auch zur gleichen Stunde zu besuchen. Ausnahmen hie und da bestätigen die Regel, aber mit den gelegentlich unterstellten jedes Maß übersteigenden Schludrigkeiten hätte das Geschäft nie und nimmer so viele Jahre gut laufen können.«[12]

Und das Geschäft lief in der Tat wie eine gut geölte Nähmaschine. »Als Verleger der Zehnpfennig-Romane oder Journale sind hauptsächlich zu nennen: Werner Grosse in Berlin, H. G. Münchmeyer in Dresden, Hermann Oeser in Neusalza, A. Weichert in Berlin, Rich. Herm. Dietrich in Dresden, Gebrüder Rubinstein in Wien und andere. Die hier aufgezählten Firmen produzieren schon mehr als der beste Kolportage-Buchhändler vertreiben kann.«[13]

Aufgrund der historischen Faktenlage, ist es wenig glaubhaft, dass Hermann Oeser nicht in der Lage gewesen sei, 16 Seiten der ›Novellen-Flora‹ wöchentlich auszuliefern, wie Wilhelm Vinzenz und Jürgen Wehnert behaupten:

»Gewiss ist allerdings schon jetzt, dass sich Harders These erledigt hat: Keinesfalls wurden die Lieferungen 11 bis 14 mit Mays ›Rose von Ernstthal‹ schon im November 1874 ausgegeben.«[14]

Die Autoren begründen dies u. a. mit einer »Notiz der Amtshauptmannschaft Löbau vom 18.11.1874 […], der zu diesem Zeitpunkt das ›4. u. 5. Heft: Novellenzeitung‹ vorlagen. Die Angabe ›Novellenzeitung‹ bezieht sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die ›Novellen-Flora‹, weil 1874 bei keinem anderen Verlag dieser Titel belegt und auch bei Oeser nie von einer ›Novellenzeitung‹ die Rede ist. Es handelt sich vermutlich brevi manu um einen Flüchtigkeitsfehler des notierenden Beamten.«[15]
 

Novellen-Zeitung

 
Ein Blick in Hinrichs’ Bücher-Catalog eröffnet weitere Möglichkeiten. Im fünften Band (1871–1875) und sechsten Band (1876–1880) taucht der Titel ›Novellen-Zeitung‹ bzw. ›Novellenzeitung‹ auf. Was dem »notierenden Beamten« in Löbau tatsächlich vorgelegen hat, ist somit nicht eindeutig zu bestimmen. Falls dennoch die ›Novellen-Flora‹ irrtümlich als ›Novellenzeitung‹ genannt wurde, stellt sich die Frage, welche Anzahl von Seiten wirklich vorlagen, denn ›Hefte‹ sind nicht generell mit ›Lieferungen‹ gleichzusetzen; z. B. können fünf Hefte die gleiche Anzahl Seiten enthalten wie zehn Lieferungen! Folgender Sachverhalt ist in diesem Zusammenhang bedeutsam:

»Als Sitz des Kolportagebuchhandels kommen vor allem die großen und mittleren Städte in Betracht. Die einzelnen Kunden dürfen nicht zu weit entfernt voneinander wohnen und müssen leicht erreichbar sein, weil sonst die wenigen Pfennige, die an einer Lieferung verdient werden, von den Transportkosten aufgezehrt werden.«[16]

Darüber hinaus »spielte eine entscheidende Rolle, daß der Postversand großer Mengen, wie sie vor allem beim ›Sammelmaterial‹ der Kolportage üblich waren, zu teuer und zu langwierig war.«[17]

Aus finanziellen Erwägungen wurden deshalb mehrere Einzellieferungen auch als Hefte vertrieben, so entstanden aus den 52 Ausgaben der Münchmeyer-Zeitschriften ›Schacht und Hütte‹ und ›Deutsches Familienblatt‹ je 26 Hefte.[18] Dies gilt offenkundig ebenso für die ›Novellen-Flora‹. Im ›Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel‹ und die mit ihm verwandten Geschäftszweige, Nr. 87, vom Sonnabend den 17. April 1875, wird die ›Novellen-Flora‹ (1–10 Heft) als erschienene Neuheit genannt.

Wenn man bedenkt, dass Karl Mays Lieferungsromane (24 Seiten plus Illustration) bei Münchmeyer nur 10 Pfennig kosteten, so war der Preis für ein Heft der ›Novellen-Flora‹ bei einem Umfang von 16 Seiten recht teuer, anders verhält es sich allerdings bei 24 Seiten oder mehr.

Dass in der Tat ›Lieferungen‹ nicht mit ›Heften‹ gleichzusetzen sind, wird im ›Börsenblatt des Deutschen Buchhandels‹ vom 17. April 1875, S. 1339, bestätigt:
 

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Oesers Zeitschrift ›Victoria‹ ist in Lieferungen gelistet, die ›Novellen-Flora‹ dagegen in Heften. Diese Unterscheidung erfolgte vom Verlag auf derselben Seite (!) im Börsenblatt gewiss bewusst, denn ›Hefte‹ enthielten in der Regel mehr Druckbögen, bestanden somit aus mehreren ›Lieferungen‹. Und wieder lohnt sich ein Blick in ›Hinrichs’ Bücher-Catalog‹. Im fünften Band, herausgegeben 1876, werden ebenfalls nur 10 Hefte der ›Novellen-Flora‹‹ aufgeführt:
 

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Niemand kann jetzt ernsthaft behaupten, von August 1874 bis 1876 seien nur 10 Lieferungen á 16 Seiten bei Oeser erschienen. Das wäre geradezu grotesk. Das Kreuz »†« vor dem Titel ›Novellen-Flora‹ im ›Börsenblatt‹  bedeutet übrigens »wird nur baar gegeben«. Das liebe Geld war schon immer der gesellschaftliche Dreh- und Angelpunkt. Die Kolporteure wollten natürlich regelmäßig Umsatz machen. Von einem 16-Seiten-Sammelwerk, das nur alle 2,5 – 3 oder 4 Wochen kundenfeindlich erschien, konnte man nicht leben!

Wenn die 1876 genannten Hefte 1–10 der ›Novellen-Flora‹ im ›Bücher-Catalog‹ dem tatsächlichen Endumfang entsprechen (warum hätte man die vollständige Anzahl unterschlagen sollen?), so wäre demzufolge das komplette Sammelwerk laut ›Börsenblatt‹ spätestens im April 1875 veröffentlicht gewesen. Das würde bedeuten, dass vermutlich in den ersten Heften zwei Lieferungen enthalten waren, später wurde dann die Produktion erhöht, und es kamen gleichzeitig drei Lieferungen als Heft heraus, um alle vierundzwanzig Lieferungen in zehn Heften unterzubringen. Allerdings ist in diesem Zusammenhang die angegebene Seitenzahl der ›Novellen-Flora‹ im ›Bücher-Catalog‹ irreführend. Es werden nur 150 Seiten genannt (selbst 16-Seiten-Hefte hätten 160 Seiten ergeben müssen); die Seitenangabe scheint sich deshalb auf die Verteilung der Lithografien zu beziehen.

In ›Hinrichs’ Bücher-Catalog‹, sechster Band (1876–1880), wird 1881 der 2. Band der ›Novellen-Flora‹ in 30 Heften als veröffentlicht gemeldet. Handelt es sich hierbei um Hefte mit jeweils zwei Lieferungen? Über die Verteilung der Illustrationen heißt es: »á 2 B [2 Bögen = 16 Seiten] m. je 1 col. L.«.
  

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Enthielten die Hefte zwei Bögen = 16 Seiten oder vier Bögen = 32 Seiten? Im letzteren Fall wären pro Heft zwei Lithografien ausgeliefert worden. Da sich beim ersten Band die 150 Seiten nur auf die Lithografien beziehen können, sollte es beim zweiten Band in Sachen Druckbögen nicht anders sein. Leider ist dieses Sammelwerk bislang verschollen, so dass eine Überprüfung nicht stattfinden kann.

Was den ersten Band betrifft, verweisen Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz auf Werbeanzeigen in den Lieferungen 22 und 24 der ›Novellen-Flora‹[19], die auf den ersten Blick gegen ein regelmäßiges, pünktliches Erscheinen des Sammelwerkes sprechen. Man muss sich jedoch vergegenwärtigen, dass wichtige Quellen wie Inserate und Jahreszahlen lediglich den letztmöglichen Erscheinungstermin markieren; sie geben unzureichend Auskunft über den Zeitpunkt des erstmaligen Erscheinens. Wenn die erste Druckauflage zur Neige ging, war es aus Aktualitätsgründen branchenüblich, dass bei Bedarf Inserate und Jahreszahlen geändert wurden, gar Titelköpfe wurden nachweislich zuweilen modifiziert.[20] Die damaligen Kolporteure verstanden mehr von Marktwirtschaft als manche May-Forscher heute anzunehmen glauben.

»Auffällig ist, dass das Impressum bzw. Kolophon nach der 20. Lieferung verkürzt wurde. Lauteten die Angaben dort bis hierher zweizeilig: ›Redaction und Verlag von Hermann Oeser, Verlags-, Buch- und Kunsthandlung, Coloriranstalt, Litographie und Steindruckerei in Neusalza. / Stereotypendruck von Reinhold Oeser in Neusalza.‹, wodurch sich das Blatt als Gemeinschaftsprojekt zweier verwandter Firmen darstellt, so hieß es ab Heft 21 [richtig Lieferung 21] deutlich knapper: ›Redaction, Druck und Verlag von Hermann Oeser in Neusalza.‹«[21]

»In den Lieferungen 1 bis 20 ist jede Überschrift«, so Vinzenz und Wehnert, »mit dem Zusatz versehen: Nachdruck wird gerichtlich verfolgt. / Bundesgesetz Nr. 19, vom 11. Januar 1870. Dieser Hinweis wird ab Lfrg. 21 nur noch bei den laufenden Fortsetzungen und einer einzigen, in Nr. 21 beginnenden Novelle zitiert. Bei allen anderen Beiträgen fehlt der Vermerk. […] Ab Lieferung 22 ist, im Gegensatz zu den Lieferungen 1 bis 21, der Druck gestochen scharf.«[22]

Augenscheinlich wirken die letzten Druckbögen irgendwie angehängt; zumindest lassen die Modifizierungen dringend vermuten, dass diese Lieferungen zumindest teilweise neu gesetzt, Werbeanzeigen branchenüblich verändert oder ausgetauscht worden sind. Ein verspätetes Ausliefern des Erstdruckes ist damit sehr unwahrscheinlich. Der Verlag von Hermann Oeser spielte im Kolportagebuchhandel viele Jahre eine bedeutsame Rolle – dieser Erfolg ist gewiss nicht vom Himmel gefallen. Folglich sind die Lieferungen 11 bis 14 mit Mays ›Rose von Ernstthal‹ pünktlich im Oktober und November 1874 ausgegeben worden.

 

Ich danke Frank Werder, Langen, für die Faksimiles der Werbeanzeigen und den fruchtbaren Gedankenaustausch.

  


 

Anmerkungen
 

[1] Vgl. Günter Kosch / Manfred Nagl: ›Der Kolportageroman. Bibliographie 1850–1960‹, Stuttgart · Weimar 1993, S. 38.
[2] Wilhelm Vinzenz und Jürgen Wehnert: ›Die »Deutsche Novellen-Flora«, Hermann Oeser und Karl May. Noch einmal: Zur Datierung der »Rose von Ernstthal«‹. In: KARL MAY & Co., Nr. 125, Borod 2011, S. 35.
[3] Ebd., S. 35f.
[4] Gabriele Scheidt: ›Der Kolportagebuchhandel (1869–1905). Eine systemtheoretische Rekonstruktion‹, Stuttgart 1994, S. 127 (Fußnote 143).
[5] Vgl. das Faksimile ›Anzeige, der Zeitschriften betreffend‹. In: ›Unter den Werbern. Seltene Originaltexte Band 2‹, Reprint der Karl-May-Gesellschaft (KMG), Hamburg 1986, S. 302.
[6] Vgl. Hainer Plaul: ›Illustrierte KARL MAY Bibliographie‹, Leipzig 1988, S. 15.
[7] Vgl. Ralf Harder: ›Der Untergang des Dampfers Schiller. Karl Mays Redakteurzeit.‹
[8] Vgl. Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz: ›Die zeitgenössischen Nachauflagen von Karl Mays Roman »Die Liebe des Ulanen«‹ In: KARL MAY & Co., Nr. 101, Borod 2005, S. 6.
[9] Ackermann: ›Ueber den deutschen Colportage-Buchhandel‹. Zitiert nach Gabriele Scheidt, wie Anm. 4, S. 223 (Fußnote 303).
[10] Reinhard Wittmann: ›Geschichte des deutschen Buchhandels‹, München 1999, S. 274.
[11] Mahnung von Göltz & Rühling. Vgl. Roland Schmid: Anhang zum Reprint ›Auf fremden Pfaden‹, Bamberg 1984, S. A35.
[12] Mitteilung von Hermann Wiedenroth, Herausgeber und Bücherantiquar in Bargfeld, an den Verfasser.
[13] Friedr. Streissler: ›Der Kolportagehandel. Praktische Winke für die Einrichtung und den Betrieb der Kolportage in Sortimentsgeschäften‹. Leipzig-Reudnitz 1887, S. 7f.
[14] Wilhelm Vinzenz und Jürgen Wehnert, wie Anm. 2, S. 36.
[15] Ebd., S. 35.
[16] Adolf Vogel: ›Die Beschränkungen des Wanderbuchhandels in deutschland (1906)‹. Zitiert nach Günter Kosch / Manfred Nagl, wie Anm. 1, S. 16.
[17] Günter Kosch / Manfred Nagl, wie Anm. 1, S. 288.
[18] Vgl. die Münchmeyer-Prospekte im Anhang des Reprints ›Fürst und Junker‹, Hrsg. Karl Serden, Ubstadt 1990, unpaginiert.
[19] Vgl. Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz: ›»Die Rose von Ernstthal« mit Überraschungen. Früheste May-Illustrationen entdeckt und Datierungsfrage überdacht.‹ In: KARL MAY & Co., Nr. 121, Borod 2010, S. 28ff.
[20] Vgl. Frank Werder & Ralf Harder: Die Reise ins Ruhrgebiet. Was Titelkopfvarianten über Karl May verraten können …
[21] Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz, wie Anm. 19, S. 28f.
[22] Wilhelm Vinzenz und Jürgen Wehnert, wie Anm. 2, S. 32. 

  


  

Karl May – Forschung und Werk

Reisen zu Karl May