Welt der Abenteuer

JennyFlorstedt
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Beitrag von JennyFlorstedt »

Im bereits erwähnten Thread im Bücherforum hab ich ein Bild eingefügt, das des Pfeifers vierten Band in weiß zeigt.

(Hier kann ich nicht so einfach Bilder posten, oder?)

Den Kommentar des Besitzers stelle ich aber parallel dazu auch hier ein und bitte, das Crossposting zu entschuldigen.
Der KMV hat tatsächlich nur ein Exemplar vom Pfeifer 4. Ich habe noch ein Exemplar der Nummer 6. Weitere Bände gibt es davon meines Wissens nicht. [...] Diese Bände hat auch nicht der KMV herstellen lassen, sondern  Joachim Schmid im Alleingang. Das sind ja auch die einzigen Bände, in denen er als Herausgeber steht. Außerdem sind die Bücher nicht in Leinen gebunden, sondern in weiße Pappe mit Leinenstruktur (Efalin?). Die Rückengestaltung, das Rückenschild und der Vorderdeckel ist absolut identisch mit der normalen Ausgabe. Lediglich auf dem Buchrücken sind die obere Zeile und die untere Zeile mit der Verlagsangabe und der Bandnummer in schwarz und nicht in Gold geprägt.
Zuletzt geändert von JennyFlorstedt am 20.7.2007, 6:23, insgesamt 1-mal geändert.
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giesbert
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Beitrag von giesbert »

(Hier kann ich nicht so einfach Bilder posten, oder?)
Doch, doch - wenn es reine Bilderdateien sind, keine Skripte:

Bild
JennyFlorstedt
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Beitrag von JennyFlorstedt »

Danke!
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StefanS
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Beitrag von StefanS »

Und es gibt sie wirklich...
:shock:
Jetzt wäre nur noch interessant zu wissen, welche Bände erschienen sind und wie viele es von ihnen gibt.
Der unbekannte Sammler besitzt die Pfeifer-Teile IV und VI in weiß. In den Archiven des KMVs schlummert außerdem noch einmal "Piratenblut".

Auf jeden Fall allerherzlichsten Dank an den Sammler für das Bild und die Beschreibung

Stefan Schawe
Sandhofer
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Beitrag von Sandhofer »

StefanS hat geschrieben:Jetzt wäre nur noch interessant zu wissen, welche Bände erschienen sind und wie viele es von ihnen gibt.
Der unbekannte Sammler besitzt die Pfeifer-Teile IV und VI in weiß. In den Archiven des KMVs schlummert außerdem noch einmal "Piratenblut".
Der unbekannte Sammler besitzt nur Band 6. Es existieren je 1 Exemplar von Band 4 und eines von Band 6. That's it - offenbar:

Genaueres im Karl-May-Wiki :wink:
Wolfgang Wiesheier
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Beitrag von Wolfgang Wiesheier »

Dank an Jenny Florstedt für das Zugänglichmachen einer Abbildung dieses seltenen weißen Bandes und der ergänzenden Informationen hierzu.
Ich bin trotzdem noch nicht ganz überzeugt davon, daß von der weißen Ausgabe nur zwei Exemplare existieren sollen. Die Auskunft von Roderich Haug geht in eine andere Richtung, der bibliographische Vermerk von Jörg Weigand auch, und auch der von mir genannte Sammler hat anderes berichtet (diesbezüglich werde ich aber demnächst noch mal konkreter nachfragen).

Um die Spekulationen um Ausstattungsvarianten weiter anzuheizen, hier nunmehr noch folgende Information:
Gerüchteweise soll sich Siegfried Augustin mehrere Romane, die nicht in der WdA erschienen sind (ich erinnere mich dunkel, daß dabei von Retcliffe-Titeln die Rede war) privat eingebunden und (was wohl sehr aufwendig gewesen sein muß) mit einer Ausstattung versehen haben, die denen der roten WdA so frappierend ähnelt, daß sich sogar Experten haben täuschen lassen. Von diesen Bänden sollen auch Exemplare kursieren.

Wolfgang Wiesheier
Kurt Altherr
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Beitrag von Kurt Altherr »

Herr Wiesheier hat recht, warum nur Karl May, wenn es um Abenteuerliteratur geht.

Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass mein Lehrer 1965 meinte, warum immer Karl May und empfahl mir die Reihe "Welt der Abenteuer". Als ersten Band erwarb ich von Mari Sandoz "Cheyenne" und danach von Elliot Arnold "Cochise" und "Blutsbrüder". Danach kaufte ich alle roten Bände, spürte aber, dass es mit der Serie bergab ging, als ich von Robert Arden "Buck schiesst zuviel" erwarb.
StefanS
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Beitrag von StefanS »

Hallo!

Herr Wiesheier hat Folgendes geschrieben:
Gerüchteweise soll sich Siegfried Augustin mehrere Romane, die nicht in der WdA erschienen sind (ich erinnere mich dunkel, daß dabei von Retcliffe-Titeln die Rede war) privat eingebunden und (was wohl sehr aufwendig gewesen sein muß) mit einer Ausstattung versehen haben, die denen der roten WdA so frappierend ähnelt, daß sich sogar Experten haben täuschen lassen. Von diesen Bänden sollen auch Exemplare kursieren.
Das wäre geradezu ein Traum aller Sammler. Wo könnte man wohl Informationen darüber erhalten? Von Herrn Augustin selbst?
Wenn diese private Fortführung der WdA-Reihe tatsächlich existieren sollte, stellten sich wiederum folgende Fragen:

1) Welche Bände sind erschienen?
2) Wie viele Exemplare gibt es von einem Bande?
3) Woher hat Siegfried Augustin die Buchblocks?
4) Welche Titelbilder tragen die Bücher? Befinden sich Karten in den Einbandinnenseiten?
5) Besitzt Herr Augustin alle Bände selbst? Und könnte er Bilder zur Verfügung stellen?

Vielleicht gibt es in diesem Forum ja jemanden, der Siegfried Augustin persönlich kennt und sich bei ihm über dieses Gerücht erkundigen könnte.

Herzliche Grüße
Stefan Schawe
Mübarek
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Beitrag von Mübarek »

Zu den weißen "Pfeifer" Bänden glaube ich, daß es faszinierend ist, zu wissen, das es sie gibt. Ich denke aber, hier zu glauben man könnte sie auch sammeln, ist vielleicht daneben gedacht. Offenbar haben sich Leute, die an der Quelle saßen, hier ein paar "Privatbände" machen lassen. Wenn si sich davon eines Tages trennen, umso besser, das glaube ich aber nicht. Und wenn, würden wahrscheinlich astronomische" Summen dafür gezahlt.
Damit will ich nicht sagen, daß man sich nicht darüber unterhalten sollte, "träumen" darf man ja mal (wenn ich auch nur einen dieser Bände hätte, könnte ich mir wohl nie davon trennen). Aber zur Sammelleidenschaft gehört ja auch (so ist jedenfalls meine Ansicht) das man sich das "Objekt der Begierde" (in diesem Fall ist ja die Rede von "Welt der Abenteuer") auch irgendwie noch leisten kann. Aberr die weißen Bände sind davon offensichtlich ein großes Stück weit entfernt.

Wer kann mir sagen, welche aus der roten Reihe der "Welt der Abenteuer", die gesuchtesten sind ?

Danke und einen schönen Abend,

Dirk Althoff
Kurt Altherr
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Beitrag von Kurt Altherr »

Hallo Herr Althoff,

beim Wiedererwerb der roten Bände von "Welt der Abenteuer" mußte ich für Elliot Arnolds Bände "Cochise" und "Blutsbrüder" die größten Investitionen vornehmen.

Ist natürlich auch eine Glückssache, den einen oder anderen Band hier und da oder bei www.zvab.com zu finden.

Viele Grüße
Kurt Altherr
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rodger
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Beitrag von rodger »

Auch bei booklooker.de wird man in dieser Hinsicht fündig.
Mübarek
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Beitrag von Mübarek »

Hallo rodger !

Danke für den Tipp!

Dank auch Herrn Altherr, wenngleich ich beim ZVAB und bei Amazon fast täglich reinschaue.
Ja, die roten Bände. Ich kaufte in den 70er Jahren "Cheyenne" von Mari Sandoz und "Das blutige Blockhaus" von Charles Sealsfield. dann fand ich in einer Buchhandlung, die Ausverkauf hatte, in den 90ern "Sergeant Berry". Dann war eine Zeit Ruhe und erst über ebay begann ich die WdA zu erweitern. Mit "Goldschiff und Vulkan", "Der Letzte der Kaziken" und "Der Spion" ging es weiter. Über den KMV erwarb dann "Die Sturmbraut", die nach über 40 Jahren noch bestellbar ist - verrückt. Die "Seezigeunerbände" hoffe ich in dieser Woche noch zu verfolständigen. Es fehlen ja noch so viele WdA-Bände. Mangel herrscht ja nicht an Abenteuerschriftstellern: Friederich Gerstäcker, Ernst F. Löhndorff, Hans Dominik (Sciene Ficton Adventure). Der KMV könnte ja mit noch so vielen Titeln, auch den seinerzeit nicht verwirklichten, die Rote Reihe fortsetzen. Ob sich genug Abnehmer fänden ? Über den KMV erwarb ich den Band "Die Nacht von Santa Rita" von Werner Legere - interessant hierbei ist ja, das es wohl die einzige Originalausgabe in der WdA, bzw. Ustad im KMV ist.
Die Historischen Romane (Unterhaltung für Alt und Jung) sind ja auch im KMV und im Ustad erschienen. "Der Pedlar und sein Vermächtnis", "Die Ketzerin" und "Kopfjäger" zu bekommen (in den letzten 4 Wochen) war nicht so schwer, jedenfalls bedeutend leichter als die WdA in rotem Leinen.

Gruß Dirk
Mübarek
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Beitrag von Mübarek »

Hallo Herr Altherr !

Bitte um Entschuldigung, es muß natürlich "vervollständigen" heißen, wie peinlich !

Haben Sie schon einmal die "Krimkriegtrilogie", wennmöglich gar im Schuber gesehen ? Die interessiert mich sehr "

Danke + Gruß,

Dirk Althoff
Kurt Altherr
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Beitrag von Kurt Altherr »

Hallo Herr Althoff,

die "Krimkrieg-Triologie" habe ich nur in einem Prosepkt gesehen, ob im Schuber vermag ich nach so langer zeit nicht mehr zu sagen.

Allerdings las ich die Trilogie später in einer Ausgabe des Retcliffe-Verlages aus den 30er Jahren.

Viele Grüße
Kurt Altherr
StefanS
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Beitrag von StefanS »

Hallo

An Herrn Altherr: Besitzen Sie alle WdA-Bände in rot? Dann wundert es mich sehr, dass Sie ausgerechnet für die beiden Arnold-Bände am meisten bezahlt haben. Mir gehören bisher 10 Bände (alle rot, abgesehen von "Fremder im Paradies" in blau) und für jene beiden Bücher habe ich seinerzeit recht normale Preise gezahlt, etwa 30€ je Band. Der teuerste meiner Sammlung ist bis jetzt "Piratenblut" für 35€, gleich darauf folgen "Fremder im Paradies" und "Die Abenteurer".
Entweder haben Sie echte Top-Exemplare erstanden oder Sie hatten bei allen anderen Bänden sehr viel Glück.

An Herrn Althoff (in diesem Forum sieze ich dich mal besser) :wink: : Grundsätzlich gilt bei der "Gefragtheit" der roten Bände Folgendes: Je später ein Buch erschienen ist, desto kleiner ist die Auflage in der roten Ausgabe und desto höher ist der Preis.

Freundliche Grüße
Stefan Schawe

PS: Vielleicht sollte ich diese Aussage noch einmal erklären:
Je später ein Buch erschienen ist, desto kleiner ist die Auflage in der roten Ausgabe und desto höher ist der Preis.
Die Auflage der WdA-Reihe betrug wahrscheinlich durchgängig 3000 Exemplare. Diese verkauften sich in der Anfangszeit der Serie (etwa 1963-1967) alle recht gut, obgleich es damals lediglich die rote und teure "Prachtausgabe" des KMVs gab. Gegen Ende der Sechziger jedoch nahm der Absatz immer stärker ab, sodass die Einbindung der bereits gedruckten Buchblocks nur noch sehr zögerlich erfolgte. Durch diese großen Verkaufsschwierigkeiten waren die Lager des Verlages selbstverständlich voll, man könnte sagen, "überall lagen uneingebundene Bände herum". Natürlich handelte es sich bei diesen Bänden meist um die späteren Bücher, da sich die früheren noch gut verkauft hatten. Als in den Achtzigern schließlich der Unipart-Verlag diese Restbestände erwarb und billig verkaufte, entstand die Situation, dass von den älteren Bänden viele rote und wenige oder gar keine grünen Exemplare existierten, dass es aber von den jüngeren recht viele grüne, jedoch nur wenige rote gab.
Zuletzt geändert von StefanS am 16.9.2007, 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
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